Wie läuft eine homöopathische Behandlung ab?

Vor Beginn einer homöopathischen Behandlung steht die Erstanamnese (genaues Erfassen des Ist-Zustandes des Patienten). Hierfür sende ich Ihnen im Vorfeld einen Fragebogen zu, den Sie bitte vor unserem ersten Termin ausgefüllt an mich zurückschicken. So kann ich mir schon vorab einen Überblick bezüglich Ihres Gesundheitszustandes verschaffen.
In einem ausführlichen Gespräch versuche ich sodann, den Gesamtzustand des Patienten zu erfassen und nachzuempfinden. Dabei gilt es, nicht nur die spezifischen krankhaften Symptome aufzunehmen, sondern auch die emotionale Verfassung des Patienten mit einzubeziehen.
In Berücksichtigung all dieser persönlichen Symptome und Eigenheiten ermittle ich nun das Heilmittel, das dem Wesen und dem aktuellen Zustand des Patienten am ähnlichsten ist – denn: Ähnliches heilt Ähnliches.

Das verordnete Heilmittel soll die blockierte Lebenskraft wieder in Fluss bringen und so gestörte Stoffwechselfunktionen wieder ins Gleichgewicht bringen.

Nach Einnahme des Heilmittels meldet sich der Patient, entweder telefonisch oder persönlich, um über seine Eindrücke und Veränderungen des Gesundheitszustandes zu berichten. Dies ist wichtig, um gegebenenfalls ein Folgemittel verabreichen zu können.

Homöopathische Mittel werden immer auf den individuellen Zustand des Patienten verschrieben. Denn gleiche Diagnosen vom Schulmediziner erfordern in der Homöopathie nicht immer gleiche Arzneimittel. Mehrere Patienten mit den gleichen Krankheitssymptomen, beispielsweise Husten, können durchaus alle unterschiedliche Heilmittel benötigen, da der Gemütszustand und die Modalitäten höchstwahrscheinlich von Patient zu Patient abweichen. Von Eigenbehandlungen ist aus diesem Grund dringend abzuraten.

Themen Übersicht:

Enstehung der Homöopathie
Was kann Homöopathie?
Wie läuft eine homöopathische Behandlung ab?
Meine Sicht der Homöopathie


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